Drei.

Tränen fallen.
Benetzen den Boden, auf dem ich sitze,
gekrümmt, mit der Hand auf der Brust.
Denn du hast mich so verletzt,
von innen.
Siehst du wie mein Herz blutet?
Dort haben deine Worte,
wie scharfe Klingen,
es verletzt und nun,
nach und nach,
wird es leer.
Eiseskälte erfasst mich,
schüttelt mich,
lässt mich zittern.
Mochtest du mich nicht so wie ich bin,
war,
bist du mich zerstört hast.
Wusstest du, dass es mich umbringt?
Hättest du es dann noch getan?
Deine Worte,
so kalt.
Wusstest du, dass ich dich liebe?
Deine Nervosität,
dein Lachen,
deine Angst und Freude.
Alles was dich menschlich macht.
Alles das liebe ich an dir.
Ein Wort,
ein Falsches,
kann das alles wieder zunichte machen.
Bitte,
nehm das zurück,
nehm die Komplimente,
Aufmunterungen
und Zuneigung zurück,
damit ich jetzt still und leise,
einschlafen kann,
um morgen als Hülle wandeln zu können.
Ich möchte mich von meiner Seele
und meinem Glück verabschieden.
In Ruhe.
Deine Worte, ich mag dich, die mir im Kopf umherwandeln,
stören mich.

Mein Handy klingelt. Bitte nicht!
Ich möchte mich nicht stören lassen.
Es ist eine Nachricht von dir,
doch ich will sie nicht sehen,
denn es steht nicht das drin was ich lesen möchte.
Mach die Tür auf, lautet es,
meine Schritte,
meine Füße fliegen,
die Tür wird einen Spalt geöffnet.
Dort stehst du,
Tränen im Gesicht.
Drei Worte die mich in den Wahnsinn stürzen,
mein Herz wieder schmelzen lassen,
kommen über deine Lippen.
Drei.
"Ich liebe dich!"

© bambinili

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