Unbenannt

Meine Hände zittern,
fliegen dennoch über das Papier,
denn der Schmerz,
so tief,
ist zu stark um ihn aufzustauen.
War es mein Fehler,
oder deiner,
wie es alle sagen?
Ich denke daran,
an den Kuss,
wie deine Lippen schmeckten,
doch in mir zieht sich alles zusammen
und ich bekomme kaum Luft.
Mein Atem geht stoßweise,
denn ich bin wie zugeschnürt.
Die Erinnerung schmerzt so sehr,
dass ich versuchen muss,
es zu vergessen.

Es ist schwer,
doch ich meine,
ich könnte es vergessen,
wenn du es nicht so schwer machen würdest.
Sag mir nicht mehr,
dass du an mich denkst,
über mich redest,
sag nichts mehr.
Und sag alles,
denn ohne den Kontakt bin ich verloren,
auch wenn es so wehtut.
Eine Stunde ein Gespräch
bringt mir vier Stunden,
lange Stunden,
zum Nachdenken
und nochmal so viele zum Weinen.

Allen sage ich,
alle belüge ich,
das für mich nichts mehr da ist.
Doch nichts ist alles,
denn du hast meine Welt verdreht
und so verstellt,
dass ich sie nicht mehr kenne.

Warum kann ich es nicht sagen?
Bin ich so feige oder liegt es an dir?
Vielleicht habe ich Angst,
große Angst,
in deinen Augen zu sehen,
dass es dir Leid tut.
Oder ich habe Angst,
noch tausendmal größere,
zu sehen,
dass du es genauso meintest wie du es gesagt hast.

17.12.07 21:21
 


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