Jeder Tag

Jeder Tag

Du dachtest, du sollst dich ändern,
du dachtest, du sollst gehen,
du dachtest ich will mich absondern,
und lasse dich im Regen stehen.

Du hattest kein Vertrauen in mich,
dachtest ich spiele nur mit dir,
dachtest ich liebe dich nicht,
und du sahst keine Zukunft in einem „wir“.

Weißt du wie du mich verletzt?
Weißt du was du damit tust?
Weißst du wie du mich versetzt,
kennst du meinen Verlust?

Jeden Tag fällt eine Träne mehr,
jeder Tag verstreicht ohne dich,
jeden Tag fühle ich mich leer,
jeden Tag verletzt du mich.
6.12.07 18:45


Falsch

Falsch

Die Träne fällt,
deine Hand, die meine hält,
lässt mich fallen,
deine Worte, die im Raum hallen.

Willst mich nicht mehr,
ich war blind, viel zu sehr,
kann nicht mehr leben,
denn das kannst nur du mir geben.

Dein Lächeln, wie ein Bild,
standhaft vor mir, viel zu wild.
Alles rast, mein Kopf ist schwer,
ich kann nicht mehr.

Woher kam dann dieses Vertrauen?
Kann man ein Haus auf Sumpf erbauen?
Ich habe alles nur gedacht,
geträumt, und du hast mich verlacht.

Muss ich jetzt weinen?
Kannst es nicht ernst meinen,
ich kann es nicht begreifen,
und will wieder die Klingen schleifen.

Nicht für dich,
nicht für dich weine ich,
für meine Liebe wollte ich leben,
nur hab sie dem Falschen gegeben.
1.12.07 13:44


Never-ending romance

Never- ending romance

You said,
you'll always be there,
when I need you,
but I ask, where are you. Where?

You said,
your love will never end,
when I need it,
but it's not here, what do you attend?

And now,
I'm standing in the rain,
waiting for your love, and hope,
one time, you'll can explain.

Is it over,
how I predicted,
this never-ending romance,
it will end, when I don't suspect it.

Can't believe it,
don't want you to miss,
I want you back,
just a minute, just a kiss.

Why does it hurt like this?
Why can't I see what I feel,
don't want you to miss,
don't want you to repeal.

Where has my love gone to?
Straight in your heart?
But I have to ask you:
Will you depart?
14.11.07 19:56


No name.

No name.

Ich spüre das Loch, schwarz, gefährlich, listig, in meiner Brust.
Es sitzt, genährt von meinen Zweifeln.
Vergrößert sich, das Leid, dass ich empfinde.
Mein Magen zieht sich zusammen, schmerzhaft, wenn ich dich sehe. Nenn mir den Grund!
Zitternd sitz' ich hier, im Zimmer,
an der Heizung, in einer dicken Decke.
Doch der Gedanke, der bloße Gedanke an dich lässt mich erzittern. Woher kommt diese Angst?
Wenn ich dich sehe, dein Lächeln, das Blitzen in deinen Augen.
Deine Lippen bewegen sich, doch ich höre nicht was sie sagen.
Ich bin taub geworden, wenn ich dich sehe.
Nicht nur meine Ohren, sondern mein ganzer Körper.
Sogar mein Herz.
Ich antworte, flüchtig, brüchig, und würde mich am liebsten übergeben.
Ich kenne das nicht.
Nenn mir den Grund!
War ich mir doch so sicher, so bin ich es jetzt nicht mehr.
Ich meide die Orte, an denen du bist.
Denn bei dir besteht die Gefahr, dass mein Herz stehen bleibt.

9.11.07 18:15


Gehetzt

Gehetzt

Mein Atem geht schnell,
gehetzt streift mein Blick die Bäume.
Ich komme zu langsam voran.
Meine Gedanken rasen,
ebenso wie meine Beine.
Der Schmerz in den Beinen ist kaum zu spüren,
denn die Verzweiflung gibt mir Kraft.
Nur meine Lunge, die zu bersten droht, macht mir zu schaffen.
Mein Leben,
mein Leiden,
zieht an mir vorüber,
langsam,
wie ein alter Film in schlechter Qualität.
Der Hass steigt wieder auf.
Der Hass auf mich selbst.
Ich konnte nie lange laufen,
deswegen überrascht es mich,
wie viel Zeit schon vergangen ist,
während ich durch den dunklen Wald fliege.
Die Sterne leuchten am Himmel,
sie leuchten wie deine Augen wenn du lachst.
Die Bäume stehen am Wegrand,
standhaft wie du.
Langsam breitet sich ein taubes Gefühl in mir aus.
Ich stolpere, fange mich, renne weiter,
denn diese Kraft der Verweiflung muss weg.
Würdest du wenigstens am Ende des Weges stehen,
gäbe es einen Grund warum ich laufe,
gäbe es einen Grund warum ich weine,
gäbe es einen Grund warum ich hoffe.
Aber du hast mich schon am Anfang dieses steinigen Weges verlassen.
Doch es ist alles meine Schuld.
Niemandem kann ich es sagen,
meine Freunde lachen,
und du?
Was würdest du tun,
wenn du mich hier sehen würdest?
Würdest du mitlaufen?
Würdest du mich stoppen?
Oder würdest du einfach zusehen wie ich mich von dir entferne?
Mir wird schlecht,
mein Magen ist zu sehr strapaziert.
Ich möchte mich übergeben,
gleich an diesem Wegrand,
aber dann müsste ich stoppen,
doch dazu bin ich noch nicht bereit.
Jeder schlechte Film hatte mehr zu bieten als ich,
jedes Unglück hat dir mehr gebracht als ich.
Doch ich kann nicht um Verzeihung bitten,
ehe ich nicht weiß wer und was ich bin,
was ich ertrage,
was ich fühle,
was ich will.
Denn viel zu wenig habe ich an mich gedacht.
Wenn du deswegen leiden musst, tut es mir leid,
aber diesmal bin ich an der Reihe.
18.10.07 17:31


Nur eine Antwort

Nur eine Antwort
 
Ohne zu überlegen, würde ich mein Leben für dich geben.
Und du fragst Warum?
Nie würde ich zögern, um dich zu retten.
Und du fragst Warum?
Alles in meiner Macht tu ich, damit du mich nicht verlässt.
Und du fragst Warum?
Ich stehe für dich im Regen, stundenlang.
Und du fragst Warum?
Ich belüge meine Freunde, bin jemand der ich nicht sein will.
Und du fragst Warum?
Langsam erkenne ich das ich Falsches tue, doch ich tu es für dich.
Und du fragst Warum?
Wohin du auch gehst, ich werde dir folgen.
Und du fragst Warum?
 
Darauf habe ich nur eine Antwort.
Ich tue das alles, weil ich dich liebe.
18.10.07 15:22


Wohin?

Was ist geschehen,
ich kann es nicht sehen.
Bin ich blind?
Meine Augen,
geschlossen,
vor der Wahrheit.
Ich will es nicht sehen,
will es verdrängen,
weg,
aus meinen Erinnerungen.
Zu schwer die Last.
Ich habe verlernt zu lieben,
zu schreiben,
zu denken.
Dieses Loch in meinem Kopf.
Gott!
Mach dass es verschwindet,
denn ich kann nicht mehr.
Ist die Liebe aus der Welt verschwunden?
Weg.
Und hat diese Leere,
wahnsinnige Leere,
in meinem Kopf und meinem Herz hinterlassen.
Ich suche,
doch ich finde nicht.
Das Glitzern ist schon lange,
lange,
aus meinen Augen verschwunden.
Das Leuchten,
dass in deinen Augen glänzte,
das das Feuer in mir entfachte.
Es ist noch da,
das Glitzern.
Aber das Feuer ist schon lange verschwunden.
14.9.07 18:14


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]

© bambinili

Startseite
Kontakt
Gästebuch
Abonnieren
Gratis bloggen bei
myblog.de